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Zwischen dem  8. und 18. April sind Lore, Jürgen, Gila und Dieter in Mallorca gesegelt.

Vom 21. - 29. April wurde das Schiff von Michael, Bernd, Robert und Dieter nach Sardinien (Carloforte) gesegelt.

Segeln in Sardinien im Mai ließ sich nicht realisieren.

Im  Juni hat Michael vor Ort nach dem Schiff gesehen.

Vom 17. Juli bis 22. wurden Reparaturen durchgeführt. Anschließend war das Schiff mit Lilo, Fridtjof, Bine (teilw.), Sascha und Dieter bis zum 2. August von Sardinien (Carloforte) nach Sizilien (Marina Villa Igiea) unterwegs.

Vom 2. bis 16.8. fand ein Segeltörn der Familie K. mit 9 Personen in Sizilien statt.

Vom 18. bis zum 26. August haben wir (Gila, Dennis, Aljoscha,Nico und Dieter) ein Segeltörn von Cefalu zu den Liparischen Inseln unternommen.

Vom 3. bis 13. September wurde das Schiff von Michael, Peter und Dieter von Sizilien (Portorosa) über Italien nach Kroatien (Dubrovnik) gesegelt.

Vom 17.9. bis 1.10. hat Michael mit Stefan W., Stefan M. und Peter eine Segelreise von Dubrovnik nach Zadar unternommen.

Vom 10.11. bis 16.11. haben Michael, Carl und Dieter das Schiff von Zadar nach Ravenna gesegelt. Dort steht es nun und wartet auf seine Überholung.


Das Schiff kam am 15.4. pünktlich ins Wasser, mußte aber noch mal in die Werft, weil durch alte Löcher der Saildrive-Abdeckung an steuerbord Wasser in das Schiff eindrang. Die Ursache mußte gefunden und eine Reparatur in Auftrag gegeben werden. Dieter flog dazu nach Ravenna (27.4.-2.5.).  Am 8.5. hat Michael das Schiff wieder von der Werft abgeholt und ist dann noch mit Onelia bis zum 11. geblieben.

Vom 28.5. bis 2.6. hat Dieter die neue Elektoinstallation (Hochleistungsregler) erfolgreich getestet und Wartungsarbeiten durchgeführt. 

Dieters Venedig-Törn ist nicht zustande gekommen. Er hat das Schiff mit Gila vom 18.6.-25.6 als schwimmende Pension benutzt und auch Wartungsarbeiten erledigt.

Vom 13.7. bis 29.7. haben Michael und Dieter das Schiff von Ravenna über Kroatien (Zadar, Bozava, Birbinj, Zaglav, Kaprije, Trogir, Milna, Vrbotska, Jelsa, Korcula, Ukulje und Dubrovnik) und Italien (Otranto) nach Korfu (Griechenland) gesegelt.

Vom 9.8. bis 25.8. haben Dieter, Dieter W. mit Sven und Sascha das Schiff von Korfu nach Athen gesegelt. Sascha kam am 9. Am 10. wurde gearbeitet. Für den 11. und 12. haben Sascha und Dieter ein Auto gemietet und eine beeindruckende Fahrt zum höchsten Punkt der Insel gemacht. Am 12. wurde Korfu-Stadt besichtigt und anschließend Vater und Sven vom Flughafen abgeholt. Das Gepäck fehlte. Abends wurde mit dem Auto für 5 Tage bei Lidl eingekauft; das waren 2 Wagenladungen. Am 13. konnte das Gepäck geholt werden und es konnte losgehen.

Die Route verlief über eine felsige Bucht bei Gaios (Paxoi), Promenade Preveza Stadthafen, durch den Levkas-Kanal zur Bucht Vlychon von Lefkas, Stadt-Bucht Vathy von Ithaki, Bucht Petala (Festland) zur Marina von Patras. Ein starker Nordwind verhinderte das Absetzen von Sascha in Kato Achaia, er mußte mit der Taxe zum Flughafen nach Araxos fahren.

Wir fuhren mit Maschine bis zur Insel Trizonia in eine Bucht mit einer unfertigen Marina. Der Plotter hatte einen unerklärlichen Offset. Am nächsten Tag waren wir um 18:30 an der Einfahrt zum Kanal von Korinth. Bei Sonnenuntergang fuhren wir durch den Kanal, das war sehr beeindruckend. Im Dunkeln ankerten wir in der Bucht Kalamaki. Weiter ging es zur Delta-Marina in Athen, eine Olympiaanlage. Wir "erkämpften" uns ein Platz in der Marina Alimos. Das war nur möglich mit der Hilfe von Yannis von Trans-Ocean.

Am 5.9. fuhren Dieter und Gila mit einem Mietwagen vom Athener Flughafen zur Marina. Dennis kam am 6. vormittags und Otto und Helen abends. Auch in Athen hat sich Lidl niedergelassen und so haben wir uns mit Hilfe des Autos kräftig verproviantiert. Wir verlängerten den Autovertrag und verholten uns zur Delta Marina (Olympiaanlage). Am 8. wurde ein Surfbrett beschafft und transportiert, noch mal eingekauft und das Auto in der Stadt abgegeben. Auf Grund der späten Abfahrt kamen wir nur bis zur Ormos Anavissou. Weiter ging es bei herrlichem Wind nach Kea (O. Koundouros/Kavia) und am nächsten Tag bei sehr starkem Wind (Böen bis 7) nach Syros (O. Delphino). Hier wurde das Surfbrett erprobt. Unser nächster Hafen war Phoinikas/Finikas. Der Hafen und der Ort waren sehr idyllisch. Am 12. ging es dann nach Mykonos in die unfertige Marina Tourlos. Dennis mußte schon wieder abreisen und wir haben das Schiff 2 mal umgelegt, bevor wir liegen bleiben konnten. Am 14. war die Besichtigung von Delos auf dem Plan und am nächsten Tag sind wir mit einem Mietwagen zum Baden gefahren. Der 16.9. ging mit Reparaturen, dem Saubermachen und dem Umzug in die Pension Rhenia vorüber. Sie ist romantisch angelegt mit Blick auf den Ort Mykonos. Am 17. wurde Michael und seine Crew begrüßt und weiter ging es mit der High Speed Fähre nach Rafina. Von Athen flogen Otto und Hellen am 18. und Dieter mit Gila am 19.9. nach London bzw. nach Bremen. 

In Mykonos übernahmen Michael und seine Crew ( Peter, Stefan W., Stefan M und Michael H.) das Schiff. Sie sind in der Zeit vom 16.9. bis 30.9. nach Kreta gesegelt und haben das Boot dort an Bernd übergeben.

 Bernd und Familie haben vom 30.9.bis 15.10. mehrere griechische Inseln bereist. Es war sehr windig und es haben sich nicht alle Crew-Mitglieder wohl gefühlt. Nisiros hat ihnen besonders gefallen. Das Schiff erreichte mit kleinen Blessuren die Marina in Kos.

Vom 22.10 bis 3.11. haben Dieter mit Gila und Jürgen mit Lore MiDi Cat von Kos nach Göcek gesegelt. Zunächst waren ein paar Wartungsarbeiten zu machen. Dann mußte der Behördengang zur Ausklarierung bewältigt werden (unklare Auskünfte und lange Wege). In Bodrum wurde anschießend sehr umständlich in die Türkei einklariert.

Es ging über Knidos, Bosburun (sehr niedlich), Cifcik, Dalayan, Fethiye und einige sehr schöne Buchten nach Göcek. Das Wetter war herrlich (28° C), sonnig und es gab fast immer den richtigen Wind zum Segeln.

Ein Winterlager nach unseren Vorstellungen zu finden war schwierig. Wir landeten zum Schluß in der Port Göcek Marina.

Am 30.11. sind Michael und Dieter nach Göcek gereist, um nach dem Schiff zu schauen und einige Arbeiten durchzuführen bzw. in Auftrag zu geben. Das Unterwasserschiff muß gestrichen werden und die Schäden am Kiel, am Heck und am Ruder sind zu beheben. Der Saildrive auf backbord muß überholt werden. Die Genua ist zu flicken und das Lazy Bag und das Bimini sollen erneuert werden. Wir haben eine kaputte Klampe ausgetauscht, die Rolle in der Salontür gewechselt und mit der Überholung der Luken begonnen. Die Rollreffanlage muß noch überprüft werden. Damit ist das wunderschöne Segeljahr 2008 zu Ende.

Das Schiff ist in 2008 insgesammt ca. 1800 nm in 11 Wochen gesegelt, d.h. ca 160 nm/Woche. Das ist für Urlaubs/Küstensegelei recht viel. MiDi Cat stand 18 Wochen zur Verfügung. Sie ist also mit Liegezeiten 100 nm/Woche gesegelt. Geplant waren ursprünglich 26 Wochen Betriebszeit mit 60 nm/Woche.



Das Schiff hat sich in diesem Jahr von der Türkei über die griechischen Inseln und Italien/Sizilien nach Tunesien bewegen. Dort soll es überwintern. Das wären auf direktem Wege ca. 1000 nm. Bei einem Etmal von 100nm wäre das eine Tag- und Nachtfahrt von 10 Tagen. Wir haben uns für erlebnisreiches Reisen dafür ein halbes Jahr Zeit gelassen.

MiDi Cat hat 2009 während der gesamten Betriebszeit von 32 Wochen eine Strecke von ca.1600 nm zurückgelegt, d.h. im Schnitt 50 nm/Woche.
Die genaueren Reisepläne haben sich entwickelt. Sie waren abhängig von unseren persönlichen Terminen und Ideen, der Zeit und den Wünschen unserer Mitsegler und von günstigen Flugverbindungen. 

Michael und Dieter waren vom 24.4. bis 5.5. in der Türkei. In der Weft in Göcek wurde das Unterwasserschiff neu beschichtet und ein neues Lazy Bag und ein neues Bimini angefertigt. Es wurden Luken und Saildrive (Bb) repariert und Schäden an den Rümpfen und am Kiel. Anschließend wurde das Schiff ausgiebig geputzt.

Das Schiff kam pünktlich am 30. April ins Wasser. Mit einem Törn von Göcek über die Bucht von Kalkan und die Insel Kekova mit Festung und Sakophargen nach Finike, wurden von Michael und Dieter alle Systeme getestet.

Ein geplanter Törn von Michael ließ sich nicht realisieren. Dieter war bis zum 5.6. im Krankenhaus.

Dieter ist dann vom 7.7. bis zum 20.7. zusammen mit Vaddern und Christopher von Finike nach Göcek gesegelt. Altersspanne: 68 - 15, aber es ging doch ganz gut. Christopher ist jetzt Knotenspezialist und kann türkisch zählen. Der Wind kam häufig direkt von vorn, sodaß wir unser Ziel verkürzt haben. Aber wir konnten auch schön segeln, schwimmen und bergsteigen. Nachts traten kurzfristig starke Böen aus wechselnden Richtungen auf.

Vom 1.8. bis 10.8. haben Dieter und Paule einen Törn von Göcek über Marmaris, Datca, Simi und Nisyros nach Kos gemacht (205 nm). Der Wind kam häufig von vorn, aber hin und wieder konnten wir auch schön segeln. In Marmaris (mit beeindruckendem Fort) lagen wir im Gemeindehafen. Die kleinen Buchten der Küste und das klare Wasser haben uns sehr gefallen. Datca liegt sehr schön an zwei Buchten. Simi ist gut anzuschauen, aber in den Hafen durften alle erst um 16:00, dadurch entstand natürlich ein großer Stau. Nisyros hat uns besonders gefallen. wir haben einen Tag lag die Insel mit dem Roller erkundet. Der Hafen Pali ist ein Traum. Nach Kos (viele Touristen) hatten wir starken Wind. Die Zeit vergeht immer viel zu schnell. 

Vom 2.9. bis zum 16.9. sind Michael und Robert mit Katja von Kos nach Athen (Lavrion) gesegelt. Robert hat vorher einige Tage mit seiner Freundin auf dem Schiff gewohnt, die Insel bereist und sich am Schiff nützlich gemacht. 

Hier ihr Bericht:
Wir verbrachten eine traumhafte Woche in der exklusiven Marina von Kos. Mit dem Roller wurde die Insel erkundet, während der Cat uns als Luxusherberge diente.

Am 02.September kam unser Skipper Micha und übernahm ein mit Lebensmittel voll beladenes Boot. (Unserem Nahrungsmittelvorrat entsprechend hätte es eine Transatlantiktour werden können. 

Jeden Tag wurde eine Insel angelaufen von Kalimnos mit ihrer wunderschönen Bucht, über die schafbewohnte menschenleere Insel Levitha, nach Amorgos (Leider haben wir das hängende Kloster nicht gesehen, dafür haben wir viel Spaß mit einem einsamen unaufhörlich blökendem Schaf gehabt, welches sich auch nicht vom Nebelhorn röhrendem Micha einschüchtern ließ.), nach Iraklio (für 5 min, weil wir im Hafen von Einheimischen vertrieben wurden und außerdem aufgrund von Sprengversuchen auf der Insel die idyllische Ruhe nicht hätten finden können) landeten wir schließlich auf der Insel Schinousa.

Am nächsten Tag versuchten wir dem angekündigten Sturm zu entfliehen, was uns jedoch nach einem viertel der Strecke misslang und uns zwang zur Insel zurückzukehren. Unser schöner Molenplatz war natürlich besetzt, so dass wir mit vielen anderen Zufluchtsuchenden die Bucht für 2 weitere Nächte teilen und Ankerwache halten mussten. Die Zeit wurde nicht nur zur Inselerkundung, Ouzo trinken, Angeln und anderen Freizeitaktivitäten, sondern auch zu Reparaturarbeiten am Cat sowie zur Grundreinigung genutzt. Robert hat unter anderem 2mal halsbrecherisch den Mast erklommen und das Radar repariert.

Unser nächstes Ziel war Naxos ein malerischer Ort mit vielen Restaurants und Geschäften, in dessen Hafen wir direkt gegenüber der Promenade 2 Nächte mit viel Schwell verbrachten. Die Insel-Hauptstadt wird überragt von der von den Venezianern über dem 30m hohen Stadthügel erbauten Burganlage. Das Portara von Naxos oder auch Tempeltor von Naxos genannte Fragment des Apollon- Tempels gilt als das Wahrzeichen von Naxos. Das Tempeltor ist über einen Damm erreichbar, der bei Wind vom Wasser überspült werden kann. Das Tor ist eine Touristenattraktion, die häufig gegen Abend aufgesucht wird, denn dann hebt sich das glitzernde Marmortor vom blauen Himmel oder gegen die untergehende Sonne besonders deutlich ab.

Mykonos überlaufen von Touristen, Homos, Kreuzfahrern und Partyhungrigen, bot uns neben dem Landgang auf der von kubischen, weiß gekalkten Häusern mit blauen Fensterläden, Kirchen mit ebenso blauen Kuppeln und typischen Windmühlen geprägten Insel, ein Abendessen mit dem berühmten Pelikan Pedro.

Am nächsten Tag ging es den weiter nach Tinos einem Wallfahrtsort mit der berühmtesten Kirche Griechenlands. Hier pilgern die Griechen auf allen Vieren zur Kirche rauf, um die Heilige Maria zu küssen und zig Flaschen mit Weihwasser für sämtliche Familienmitglieder zu füllen. Auch Katja hat sich für alle Fälle ein Fläschchen abgefüllt.

Kythnos blieb uns nur in Erinnerung, weil wir die ganze Nacht gegen die Mückenschwarmattacken ankämpften. Amorgos und Kythnos waren die einzigen Inseln ohne Landgang, außer von Skipper Micha unserem Landleinenschwimmexperten.

Kea, die letzte von uns angesegelte Insel vor Athen, sah von weitem wie eine ausgestorbene verlassene Ruinenstadt aus. Beim Landgang entdeckten wir eine so genannte tziotische Bauweise. Die Häuser sind aus den dunklen Steinen der Insel gebaut, kubistisch und schlicht ohne jede Verzierung, somit der Natur angepasst. Somit weist Kea ihren eigenen besonderen Charakter auf. Die kleinen windgeschützten Buchten, die Kaps und die Meereshöhlen, das Innland mit den Hügeln und die kleinen Berge mit den bekannten Inselterrassen (Pezoules), die Strände, die kultivierten Flächen und die unzähligen Wasserquellen, bilden eine ungewohnte Geografie.

Unser letzter Ankerplatz war die Südspitze von Attika. Auf dem Kap Sounion liegt der berühmte Poseidontempel und grüßt das tiefe Blau der Ägäis.
Ein unvergessliches Erlebnis ist der Sonnenuntergang an diesem magischen Ort und bildete gemeinsam mit dem Captainsdinner anlässlich Michas Geburtstages einen schönen Abschluss unserer wunderbaren Kykladensegeltour.

Wir danken Dieter und insbesondere unserem Skipper Micha für die komfortable, erlebnisreiche, harmonische und entspannte Urlaubsreise.

Vom 19.9. bis 3.10. sind Dieter , Annette, Mareen und Vadder von Lavrion durch den Golf von Korinth nach Preveza gesegelt. Die Lavrion Marina ist teuer und der Service schwach. Einen Tag hat Dieter benötigt, um Strom zu bekommem. Crew List stempeln war nur im Hafen möglich; dabei hat sich das Fahrad bewährt. Der 'Wind war sehr stark und sorgte für eine Verschiebung der Abfahrt.

Nach zwei Tagen ging es über den Sounion Tempel nach Aegina zu den Vogelschießern. Über Korfos ging es zum beeindruckenden Kanal von Korinth.

Galaxidis hat uns gut gefallen, aber Trizonia mit Warrams "Spirit of Gaia" war natürlich ein Höhepunkt. Bis Patras gab es viel Wind und eine rasante Fahrt. Ein Ausflug nach Kalavrita und Mega Spilnion war beeindruckend.

Über die Petala Bucht ging es nach Ithaki. Das Buch "Die Odyssee" hat uns die ganze Fahrt begleitet. Durch den Levkas Kanal ging es nach Preveza, zuerst an den Stadkai und dann in die schöne Marina Cleopatra. Beim Segeln bewies der Kat, das er schneller fahren kann als Monohulls. Die Crew hat sich sehr wohl gefühlt.

Vom 17.10. bis zum 24.10. haben Dennis mit Karina, Dieter, Andreas und Peter eine Segel- und Surf-Kreuzfahrt von Preveza (griechisches Festland) nach Korfu gemacht. Die Cleopatra Marina ist empfehlenswert und der Stadtkai ist immer lebendig. Die Entfernung zum Flughafen ist gerade so groß, daß man sie mit Gepäck schlecht überwindet. Dieter hat Taxi gespielt und auch vorher bei Lidl eingekauft.

Der erste Tag brachte Regen und Wind für Surfversuche. Auf der ersten Etappe stand eine kräftige Welle. Unwohlsein war angesagt. Der Eingang zum Hades war unser Ziel, aber in die Bucht stand der Wind und die Wellen, sodaß an ein Ankern nicht zu denken war. Wir wollten schnell wieder weg. In diesem Moment viel eine Maschine aus, Keilriemen gerissen. Adrenalin pur. Reparatur in 10 Minuten.

Die Bucht nördlich Parga hat uns freundlich aufgenommen. Ein schöner Ort mit einer tollen Burg. Der nächste Halt war Mongonisi, eingerichtet für einen großen Ansturm, aber zu dieser Zeit waren wir fast alleine. Auf der Fahrt geangelte Tunfische wurden mit Alkohol betäubt und zubereitet.

Am nächsten Tag ein kurzer Stop im Stadthafen von Gaios. Ankern in der Bucht von Mourtous in einem Schwarm von Sportcats des Robinson Clubs. Wir müssen einen Tag früher als geplant in Korfu sein, weil Sturm angesagt ist. Ein "schönes" Unwetter und Surfbedingungen in Korfu. Dort steigt der "Jetset aus Süd- und Nordamerika" aus, um wieder zurückzufliegen. 

Klaus mit Hannelore und Carsten kommen in Korfu an Bord. Ein Leihwagen dient für die Transfers, zum Einkaufen und für einen Ausflug in die Stadt. Mit einer neuen gestempelten Crewlist motoren wir in die romantische Bucht Stephanos. 

Es geht weiter zur Insel Othoni. Wir machen außen an der Mole fest und sehen bei den Bauarbeiten zur Erweiterung des Fischereihafens zu. Vor der Mole zu ankern hätten wir uns ohne Törnführer nicht getraut.

Wir segeln nach Maria die Leuca und sehen uns im Ort etwas um. Es wird hin und her überlegt, wie Peter und Andreas zum Fugplatz nach Lamezia Terme kommen. In einer Nachtfahrt erreichen wir Le Castella und drängen uns in den kleinen Hafen. Durch die Nachtfahrt bleibt der Tag für Besichtigungen. Eine Höhle am Ufer und die Burg sind beeindruckend. Es wird nochmal italienisch gegessen.

Peter und Andreas haben eine Transportmöglichkeit herausgefunden und machen sich am 30.10. auf den Weg. Sie fliegen am 31. über Lamezia Terme nach hause und Klaus mit Familie und Dieter segeln MiDi Cat in einer sehr schönen Nachtfahrt nach Catania (Sizilien). Wir hatten Glück, der Wind und die See waren uns wohlgesonnen und so konnten wir am 31. in Catania sein. Das war wichtig, denn der 1.11. ist ein Feiertag. Der Ätna begrüßt uns mit der aufgehenden Sonne. Wir erobern den wahrscheinlich einzigen für uns brauchbaren Platz im Hafen im Club Circolo Nautico. Entspannung tritt ein, wir können eine Stadtrundfahrt machen und schön Essen gehen. Hannelore ist glücklich, daß sie die Reise so gut überstanden hat. Sie hatte sich vorher viele Gedanken gemacht, aber ein Katamaran bietet eben doch eine sehr angenehme Reisemöglichkeit. Sie zeigt uns, wie ein sauberes Schiff auszusehen hat. Am 2.11. fliegen wir etwas wehmütig nach hause. für uns ist das Segeljahr beendet. 

Vom 6. bis zum 17.11. haben Michael und ein Freund das Schiff nach Monastir gesegelt. In Malta haben sie einen Sturm abgewartet. Die Wettervorhersagen von "Wetterwelt" waren uns das ganze Jahr über sehr hilfreich.

Damit ist dieses Segeljahr für MiDi Cat zu Ende geangen. Im Winterlager sind nun eine ganze Reihe von Wartungsarbeiten und Reparaturen durchzuführen. Es ist mal wieder ein Klemmhebel abgebrochen, die Saildriveabdeckung (stb) hat nicht gehalten, in den Backbord-Saildrive dringt auch nach der Reparatur Wasser, das Vorstag ist nicht genügend gespannt und das Biminigestänge muß solide befestigt werden.

Unser Ziel für 2010 sind die Kanaren im Oktober. Die Route soll über Sizilien, Sardinien, Korsika nach Frankreich und dann an der spanischen Küste entlang über Gibraltar zu den kanarischen Inseln gehen. Die sofortige anschließende Atlantiküberquerung ist wieder in die Diskussion geraten.


Das Schiff sollte sich von Tunesien über Sizilien, Sardinien und Korsika nach Frankreich und dann entlang der spanischen Küste zu den Kanaren bewegen. Das wären auf direktem Wege ca. 950 nm bis Gibraltar und noch mal ca. 660 nm bis Lanzarote. Bei einem Etmal von 100nm wäre das eine Tag- und Nachtfahrt von ca. 16 Tagen. Wir planten für ein erlebnisreiches Reisen einen großen Umweg ein (bis Gibraltar 1700 nm) und wollten uns dafür ein halbes Jahr Zeit lassen.

Das Schiff sollte am 16.April wieder ins Wasser kommen und so flogen Michael und Dieter vom 14. bis 21. nach Tunesien (Monastir). Leider wurde der Termin nicht eingehalten und wir konnten tunesische Lebens- und Arbeitseinstellungen studieren. Wir haben die Zeit genutzt und die Undichtigkeit der Biminibefestigung beseitigt, das Toilettenventil backbord repariert, den Saildrive backbord nochmal überholt, den Warmwasserboiler ausgebaut, Bezüge waschen lassen und viel geputzt. Ulla hat uns vor Ort viel geholfen.

Das Schiff sollte schon mehrmals ins Wasser kommen. Der neueste Termin war der 3. Mai. In der Marina Cap Monastir mußte die Bürokratie befriedigt werden und dann sind Ulla und Dieter nach El Kantaoui gefahren, wo sie von Chekib erwartet wurden. Das Lösen des Vorstags konnte erst am Montag, den 10. erfolgen, sodaß die Wartung der Rollreffanlage und des Großsegels in Abwesenheit ausgefürt werden sollte.

Nachdem sich die Arbeiten wieder hinzogen, sind Michael und Dieter vom 8. bis 15. Juni nach El Kantaoui gereist. Das Vorstag mußte noch gespannt, das Großsegel montiert, die Ölfilter gewechselt und die Kraftstofffilter überprüft werden. Auch die Inneneinrichtung wurde verschönert. ein Notsteuer aus nichtrostendem Stahl wurde in Auftrag gegeben. Ein neuer Warmwasserboiler wird in Sizilien eingebaut.

Vom 6. bis 13. bzw.14. Juli haben Klaus und Dieter das Schiff von El Kantaoui über die Bucht von Hammamet (Altstadt) und Kelibia nach Trapani gesegelt. Es gab guten Segelwind. Die nächtliche Überfahrt erfolgte mit Maschine. Sie haben den Boiler aus Misilmeri (Palermo) aufs Schiff geholt und angeschraubt. Ein paar Teile fehlen noch. In der Sonne war es sehr heiß.

Vom 28. Juli bis 4. August haben Michael und Dieter das Schiff von Trapani nach Cagliari (Sardinien) gefahren, meistens mit Motor, aber auch mit schönen Segelphasen. Vor Favignana kam starker Wind auf und der Anker hat nicht gehalten und so sind wir abends aufgebrochen. Wir hatten Wind von vorn und starken Wellengang und atten nicht geschlafen. Wir wurden beide seekrank, keine angenehme Erfahrung. Bei Sonne, klarem Wasser und Wind aus der richtigen Richtung wurden wir schnell entschädigt.

Vom 23. bzw. 25. August - 8. September haben Dieter und Regina zusammen mit Sascha und Jule unser Schiff von Sardinien nach Mallorca gesegelt. Von Cagliari ging es in die Bucht von Malfanto und dann nach San Pietro, eine angenehme Insel. In Carloforte mußten wir 2 Tage länger bleiben als geplant, um einen Mistral abzuwettern. Wir sind dann bei erheblichem Seegang durch die Nacht nach Menorca motort. Den armen Sascha hatte die Seekrankheit besonders schwer im Griff. Mahon hat uns sehr gefallen und wir haben später auch eine schöne Badebucht gefunden. Der Wind wehte leider häufig von vorn. In Cala Ratjada fanden wir keinen Platz. Der Aufenthalt in der Bucht von Los Pinios war abenteuerlich, weil wir eine Boje mit der Schraube fingen. Cabrera konnten wir nicht mehr besuchen, obwohl wir eine Genehmigung hatten. Die Zeit war zu knapp und so haben wir in der Bucht von Sant Jordi geankert und uns unter die Touristen gemischt.
Am 6. waren wir in Palma und konnten die Stadt noch etwas genießen.

Michael und Crew sind vom 10. bis 24. September  Mallorca rund gesegelt und waren auch in Formentera und Ibiza.

Norbert und Martina sind am 1. Oktober in Palma an Bord gekommen. Sie wollten einen Fahrtenkatamaran kennen lernen, weil sie selber große Pläne haben. Dieter und die beiden kannten sich noch nicht und so war er sehr gespannt, wie sich die gemeinsame erste Woche gestalten würde. Wir haben uns mit dem Schiff und seiner Handhabung beschäftigen und eine ausführliche Sicherheitseinweisung durchgeführt. Es gibt doch eine Menge zu lernen, wenn man das erste Mal auf einem Kat ist. Nach Reiseplanung und Einkauf sind wir am 3. nach Portals Vells gefahren. Erst nach mehreren Manövern hat der Anker gehalten. Für die Nacht war Sturm angesagt. Die Bucht ist idyllisch und geschützt, hat mehrere Badestrände und eine mehrere Jahrhunderte alte in den Felsen gehauene verfallene Kirche.
Auf dem Weg nach Port Andraitx haben wir den Backbordpropeller verloren. Wir konnten uns im Vorhafen an einer privaten Boje festmachen. Durch mehrere Aktionen mußte der Schraubentyp und ein Lieferant gefunden und die Schraube an Bord geholt werden. Sie wurde mit vereinten Kräften am Ufer unter Wasser montiert.
Über Cala Fornells ging es zurück nach Palma, um am 8. Andreas, Manuela, Tine und Julia an Bord zu nehmen. Unser Ziel war Alicante. Andreas Familie hatte  Pech, ihr Gepäck war nicht mitgekommen. Kathedralenbesichtigung und Stadtbummel waren die Folge.
Nach einem kurzen Stopp in Portals Vells ging es in der Nacht zum 11. nach Ibiza. Eine beeindruckende Stadt. Wir kamen im Club Nautico vor einer verfallenen Mole unter und erlebten einen sehr schweren Stum. Wir ließen nachts die Maschinen laufen, weil die Murings den Zug nicht aushielten. Eine Maschine fiel aus und ein Ruder wurde beschädigt.
Am 14. ging es durch die Nacht an Gewittern vorbei nach Spanien in die Bucht Granandella. Als wir am nächstne Morgen in Moraia tanken wollten, verloren wir den Steuerbordpropeller. So viel Pech sollte selten sein! Unter Segeln kamen wir in die Marina Alicante. Die Arie einer Propellerbeschaffung begann von neuem.
Andreas mit seiner Familie und Norbert und Martina mußten am 16. nach Hause. Wir hatten eine gute Zeit zusammen. Insbesondere das handwerkliche Geschick von Norbert ist dem Boot gut bekommen.

Mareen und Annette sind am 17.10.in Alicante aufs Boot gekommen. Wir hatten einen guten Platz. Der Hafen und die Promenade haben uns gut gefallen. Dieter mußte einen neuen Propeller beschaffen. Das ging nicht so einfach, offensichtlich verlieren nicht soviel Boote ständig ihre Schrauben. Auf der Suche nach einer geeigneten Montagemöglichkeit stürzte Dieter ernstlich. Es war schon sehr beeindruckend, wie schnell eine angenehme Situation kippen kann. Mareen und Annette sind mit der Küstenbahn nach Benidorm gefahren und Dieter zum Propeller nach Torrevieja. Die Schraube wurde von einem Taucher montiert. Am 21 sind wir in den Fischereihafen/die Marina von Villa Joiosa eingelaufen. Am nächsten Tag waren wir in der Bucht Granandella, in der viel getaucht wird. Es ging weiter in die Marina von Denia. Norbert mit seiner Familie besuchten uns und es gab ein fröhliches Wiedersehen mit gutem Wein und Snacks. Wir konnten leider nicht noch einen Tag bleiben, weil Wetterwelt wieder Sturm vorhersagte und so beeilten wir uns, nach Valencia zu kommen. Die Marina ist gigantisch mit viel Platz und gut organisiert, aber eben nicht sehr romantisch. Bei Sturm entsteht Schwell in der großen Marina, sodaß wir einige Zeit zum sicheren Festmachen brauchten. Bei einer Stadtrundfahrt hat uns Valencia sehr beeindruckt. Dieter mußte am 27. nach Bremen zurück. Mareen und Annette sind noch einen Tag länger geblieben und dann über Alicante zurückgeflogen.

In Valencia überwintert MiDi Cat.
Dieter ist am 6.12. nach Valencia geflogen, um nach dem Rechten zu sehen und einen Werfttermin zu vereinbaren. Der Vorstag gefällt uns noch nicht, ein neues Netz sollte eingezogen werden, der Backbordsaildrive muß überholt werden und es sind noch Ausrüstungsgegenstände an Bord zu bringen.


Das Schiff sollte sich in diesem Jahr von Valencia entlang der spanischen Küste zu den Kanaren bewegen. Das wären auf direktem Wege ca. 400 nm bis Algeciras (Gibraltar) und noch mal ca. 660 nm bis Lanzarote (720 nm bis Gran Canaria). Bei einem Etmal von 100nm wäre das eine Tag- und Nachtfahrt von ca. 13 Tagen. Wir wollten uns für die Strecke ein knappes halbes Jahr Zeit lassen. 

Die Route sollte wie folgt aussehen:
Valencia - Alicante - Cartagena - Almeria - Malaga - Algeciras und dann Gran Canaria.

MiDi Cat hatte 2010 während der Betriebszeit von nur 16 Wochen eine Strecke von ca. 1430 nm zurückgelegt, also im Schnitt 90 nm/Woche.Das war nicht immer erholsam, insbesondere weil wir schweres Wetter vermeiden wollten und deswegen nicht jeden Tag gesegelt sind. 2011 planten wir mit ca. 50 nm/Woche. Wir sind dann in 26 Wochen 605 nm gefahren, wobei wir aber das Schiff ca. 4 Wochen als Pension genutzt haben. Damit ergeben sich 30 nm/Woche und wir sind bis Gibraltar gekommen.

Neben Lufthansa (dl) und Iberia (ib) flogen in das Gebiet u.a.: GermanWings (gw), airberlin (ab), Tuifly (tf), Condor (co), Easy Jet (ej) und Ryanair (ra) allerdings mit stark schwankenden Preisen.

Folgende Flugplätze kamen in Frage:
Valencia (lh, ib, ab, tf, ra), Alicante (ib, dl, ab, ej, tf, ra), Murcia (ib, ab, ej, ra), Almeria (ib, ab, ej, ra), Malaga (lh, ib, gw, ab, ej, tf, ra, co), Jerez (ab, co, tf).

Unsere Reiseplanung sah sah wie folgt aus:
14. KW (Anfang April) eventuell 1 Woche Manövertraining
20. KW (16. Mai) - 21. KW (29.5.) Valencia - Alicante 100 nm
23. KW (11. Juni) - 25. KW (22.6.) Alicante - Cartagena 70 nm
27. KW (4. Juli) - 29. KW (24.7.) Cartagena - Almeria 90 nm
32. KW (8. August) - 34. KW (28.8.) Almeria - Malaga 100 nm
35. KW (1. September) - 37. KW (18.9.) Malaga - Algeciras (Gibraltar) 60 nm
38. KW (19. September) - 39. KW (3.10.) noch offen
41. KW (10. Oktobeer) - 43. KW (30.10.) Algeciras (Gibraltar) - Gran Canaria 770 nm 
Das wären dann in der Summe 1190 nm geworden.

Unser MiDi Cat Treffen hat am 5. März im Vereinsheim des Segelvereins Potsdamer Adler statt gefunden. Wir haben uns die Routen und Ankerplätze des letzten Jahres angesehen und dazu einige der vielen schönen Fotos.
Anschließen wurde über mögliche Touren gesprochen. Für exakte Verabredungen war es noch zu früh. 

In der Zeit vom 14. bis 30. März bekam das Schiff einen neuen Antifoulinganstrich, das Saildrive und das Ruder backbord wurden repariert, ein neues Vorstag und ein neues Steaming/Deckslicht montiert, eine Fernsteuerung für die Ankerwinde eingebaut und Polster und Bimini genäht. Am 1.4. war MiDi Cat wieder im Wasser und stand in Valencia in der Real Marina Juan Charlos I.

Andreas und Peter nutzten das Boot vom19.4. bis 30.4. als Pension und sahen sich Valencia an.

Dieter war vom 2. bis 7. Mai in Valencia und hat am 4. eine schöne Segeltour mit seiner Familie unternommen.

Norbert hatte den Vorschlag gemacht, eine Manöverwoche zu veranstalten, hatte dann aber keine Zeit.
Vadder, Inge und Dieter haben vom 22. bis 28.Mai eine Segeltour nach Cullera, Gandia und Denia gemacht. Sie hatten gutes Wetter und guten Wind und konnten viel Segeln.
Das Radar und die Heizung waren repariert worden.

Vom 13. bis 24.Juni haben Regina und Dieter auf dem Schiff gewohnt und Valencia angesehen.
Wir hatten eine sehr schöne Zeit. Die Stadt ist ja sehr vielseitig. Am 1. Tag des Formel 1 Rennens sind wir Gott sei Dank nach Hause geflogen. Die Lautstärke der Motoren ist kaum zu ertragen. Das Formel 1 Rennen sollte man nur im Fernsehen ansehen.

Vom 3. bis 15. September sind Michael, Regina und Dieter von Valencia nach Murcia (Mar Menor) gesegelt. Das Wetter war sommerlich warm. Wir hatten häufig guten Segelwind. Nach Verproviantierung ging es nach Cullera. Wir ankerten in der Bucht vor den Hochhäusern und beklagten die verschandelte Küste. Es gab viele Quallen, so daß man beim Baden aufpassen mußte. Die Reparatur der Steuerbordtoilette hat uns mehrere Tage beschäftigt.
Nächster Halt war Denia. Wir haben uns dort wohl gefühlt, gut gegessen und eine neue Starterbatterie für den Backbordmotor beschafft.
In der Bucht von Calpe haben wir geankert und haben das klare Wasser sehr genossen. Der Fischer hat dann leider sein Netz über unsere Ankerkette legen müssen. Die im Frühjahr verbesserte Ankerkettenführung bewährt sich, die Kette legt sich recht selbständig.
Alicante hat allen gut gefallen. Der Ausflug auf die Burg war obligatorisch. Abends fand ein Burgfest statt und der Park von der Festung zur Stadt hat uns sehr beeindruckt.
Tabarka hat uns sehr gefallen. Es gab große Fische und klares Wasser. Wir wären gerne noch geblieben. Leider ging der Außenborder nicht. so daß wir nicht an Land konnten. Für den übernächsten Tag wurde starker Südwest angesagt und so beilten wir uns ins Mar Menor zu kommen.
Die Durchfahrt durch den Kanal gestaltete sich für Ortsunkundige Nerven aufreibend. Im Mar Menor war an unserem ersten Ankerplatz eine Qualleninvasion, die schwimmen unmöglich machte. Am 2. Ankerplatz bei Lo Pagan waren keine Qallen und das Baden herrlich. Wir ruderten zum Ufer. Die Marina war voll, es lagen viele Schiffe an Bojen vor dem Hafen. Leider erschien uns der Weg zum Fischereihafen am Mittelmeer zu Fuß zu weit. Der Ort machte einen entvölkerten Eindruck.
Unser stolzes Schiff steht nun in der Marina und wartet auf den nächsten Törn. Die Fahrt mit Fähre und Taxe zum Flughafen war etwas umständlich und hätte leicht schief gehen können.

Am 6.Oktober haben sich Wolfgang und Dieter auf dem Flugplatz Murcia/San José getroffen. Wolfgang war mit seinem Flugzeug bis Almeria geflogen und kam mit einem Leihwagen. Zur Marina mußten wir um das ganze Mar Menor herumfahren und zum Autoabgeben hätten wir wieder zurück kommen müssen und so haben wir eine Taxe genommen. Wir konnten zu Fuß einkaufen gehen. Haben noch eine neue Toilettenpumpe gekauft. Markus hat uns ein neues Fenster für das Bimini gebracht und so konnten wir am 7. mittags losfahren. Die Brücke sollte um 14:00 öffnen.

Unser erstes Ziel war Cartagena. Die Marina hatte viel Platz. Am Hafen stand ein riesiges fensterloses Bauwerk, auf Museum sind wir nicht gleich gekommen. Um den Hafen herum wurde und wird offensichtlich viel restauriert. Beim Einkaufen wurde uns beim Bäcker, beim Fleischer und bei der Gemüsefrau etwas geschenkt. Wir waren beeindruckt. Die Geschäfte gehen wohl nicht besonders gut. In Spanien werden in die großen Häfen überall Marinas eingebaut. In Cartagena gibt es mindestens 3. Wie so häufig hättte man länger bleiben müssen, um die Stadt intensiver zu erkunden.

Am nächsten Tag sind wir nach Aquilas gefahren. Segel und Motor wechselten sich ab. Unser Wetterweltprogramm wurde jeden Tag befragt. Die Küste bietet wenig Schutz und zu dieser Jahreszeit kann das Wetter ja auch mal ungemütlich werden. Aber wir haben  örtliche und zeitliche Verschiebungen der Vorhersage mit berücksichtigt und sind nie enttäuscht worden. Danke Wetterwelt!

Wir fahren weiter zum Fischereihafen von Garrucha, es ist Sonntag. Im Hafen ist eine große Marina im Bau. Außer Tankstelle und Fischanlandeplatz ist nichts frei. Kontakt finden wir auch nicht. Im Fischereihafen konnte uns niemand sagen, ob wir an unserem Platz über Nacht bleiben können. Der Hafenmeister sollte zu verschiedenen Termine kommen. Wir verstanden, das der Hafen nachts abgeschlossen wird.
Wolfgangs Tochter mit Familie kam zu Besuch. Dank Handy! Dann legte sich die 57er Swan "Berge Viking", 8. im Round the World Race von 1981/82, neben uns. Die Racer trafen sich in Alicante. Nun konnten wir nicht mehr weg und wenn es Schwierigkeiten gegeben hätte, wären wir nicht mehr allein.

Wir ankern in der Bucht San Pedro. Die Bucht soll unangenehm sein, wenn der Wind darauf steht, aber das Wetter ist uns gewogen. Diese Bucht ist einfach traumhaft. In der Mitte steht ein etwas zerfallenes Castle, seit 14 Jahren bewohnt von einem Berliner. Er serviert auch ein Getränk. Die Bucht hat 4 Süßwasserquellen und ist mit Gebüsch und einigen Bäumen bewachsen. 23 Menschen leben ständig hier, eine groß Zahl wochen- und monatsweise in Steinverschlägen oder Zelten. Kleidung wird nicht gebraucht. Das Gebiet ist privat und steht unter Naturschutz. Ein schmaler 5 km langer Fußpfad führt an der Steilküste entlang ins nächste Dorf. Einfacher geht es mit dem Boot, wenn der Wind und die Wellen es zulassen. Der Eindruck ist unvergeßlich!

Bucht Encenada de los Escullos. Die erste Ankerstelle hält nicht, wir müssen eine zweite suchen. Wir wollen uns mit Reiner, dem Sohn von Dieters Nachbarn treffen, der in San José wohnt. Er kommt mit seinem Superrennboot längsseits. Wir steigen über und fliegen mit 32 knoten über die Wasserobeerfläche Richtung Cabo de Gata und können wunderschön schwimmen und tauchen. Es ist eine beeindruckende Landschaft. Reiner verhilft uns zu einem Platz im kleinen Hafen und läd uns zum Essen ein. Danke Reiner, das war ein bleibendes Erlebnis.

Wir ankern in der Bucht vor Almeria, zusammen mit zwei anderen Kats und gehen abends Tapas essen. Das ist preiswert und deshalb voll.
Am nächsten Tag verholen wir uns in den Club de Mar de Almeria. Wir dürfen am Empfangskai liegen, der direckt mit dem Auto zu erreichen ist. Nebenan wird die alte Verladeanlagen gesandstrahlt. Nachts war Gott sei Dank Ruhe. Wir erwarten Heidi und Mareen. Wolfgang inspiziert und plündert die Feinkostgeschäfte und Dieter muß unbedingt die Burg Alcazar besichtigen. Am beeindruckendsten war der Garten mit den Wasserspielen. Wasser ist hier ein sehr wertvolles Gut und wie kann man besser seinen Reichtum zeigen, als damit herumzuspielen.

Die Wettervorhersage kündigt stärkeren Wind an. Wir segeln zur Marina Almerimar. Eine sehr große Anlage mit sehr vielen abgestellten Katamaranen. Das Ein- und Auschecken ist bürokratisch und die Toiletten waren schwer zu finden.
Am nächsten Tag fahren wir zur Torre del Condenado. Durch die Reflexion der Wellen wird es eine unruhige Nacht. 

Wir fahren zum Club Nautico von Motril und werden sehr freundlich aufgenommen und liegen am Kopf des Steges. Der Club liegt direkt gegenüber dem Schüttgutverladekai, da läßt sich Staub und Lärm nicht ganz vermeiden. Hier in Motril kommt Annette an Bord. Als wir morgens losfahren wollen, springt der Steuerbordmotor nicht an, auch mit eingebauten Tricks nicht. Ein Elektriker muß ran und ist auch zufällig auffindbar. Seine Diagnose: Der Masseschalter ist korrodiert. Durch kräftiges Schalten kann er ihn noch mal zur Raison bringen.

Wir segeln in die Bucht von Herradura. Eine schöne Bucht und ein netter Urlaubsort. Wir können Schlendern und Einkaufen, Schwimmen sowieso. Spanien kann so wunderbar sein, wenn keine Hochhäuser am Strand stehen!
Weiter geht es nach Caleta de Velez. Beim Einlaufen erwischt uns ein sehr starker Regenschauer. Ohne Plotter hätten wir abdrehen müssen, Er war in dem Moment unser Radarersatz.
Auch hier, von der EU gefördert, das Projekt, Fischerei und Sportboote gleichzeitig zu bedienen. Die Marinas sind preiswert und nicht allzu luxoriös, mir gefällt das. Am Ufer gibt es hier noch alte Bungalos mit Garten und Strandzugang.

Malaga hat keine größere Marina und so beschließen wir nach Benalmadena zu fahren, denn wir wolllen Dennis an Bord nehmen und die Alambra in Granada besichtigen. Wir müssen das doppelte wie bisher zahlen und liegen im Schwell. Die Anlage besteht aus zwei künstlichen Inseln, vielen Hochhäusern und Schiffsstegen. Eine einzige Urlaubsindustrie.
Wir mieten ein Auto und werden gleich angefahren. Polizei und spanische Protokolle brauchen ihre Zeit. Gut, daß wolfgang eine Versicherung genommen hat und Annette so gut spanisch spricht.
Mareen zieht sämtliche Kommunikationsregister, um Karten für die Alambra zu beschaffen. Der Andrang ist gigantisch und die Organisation beeindruckend chaotisch. Wir müssen dann doch noch lange anstehen und können nur den Garten am Tage sehen. Die Burg ist nur noch abends für uns zugänglich. Beides sehenswert.
In Benalmadena finden wir etwas abseits ein nettes Lokal für unser Captains Dinner, dennWolfgang und Heidi wollen nach Hause fliegen und wir warten auf Dennis. Das Wetter ist ungemütlich, starker Wind und Regen. Wir können bei Lidl einkaufen und mit einer Taxe zum Boot fahren.

Es geht weiter nach Bajadilla, einer staatlichen Marina. Sturm kommt auf und die Mooringleinen geben nach. Wir diskutieren einen andren Liegeplatz, aber dafür ist es zu spät. Wir helfen der Nachbaryacht und Dennis versucht zu surfen.

Wir fahren nach Sotogrande. Hierhin hat Michaels Bruder schon vor Monaten eine Reihe von Ausrüstungsgegenstände von uns gebracht. wir werden distaanziert empfangen und erhalten einen Platz am Kai ohne Wasser und Strom.
Sotogrande ist ein künstliches Venedig mit Kanälen und kleinen Häusern und überall Schiffsstellplätze. Man kann mit dem Porsche in eines der Cafés oder Restaurants fahren. Einen Supermarkt gibt es nicht, aber einen kleinen Kiosk. Viele möglichen Geschäfte sind zugemauert. Es ist nicht sehr belebt, schade.
Den Felsen von Gibraltar können wir schon sehen. Wir sollen 3 Stunden nach Hochwasser um das Kap fahren. Hochwasser ist morgens und nachmittags gegen 3 Uhr. Zu dieser Zeit ist es aber noch oder schon dunkel. Wir werden es nachmittags versuchen.

Die Fahrt um das Kap Europa mit Leuchtturm und Moschee ist natürlich spannend. Eine eingezeichnete Fischzuchtanlage suchen wir vergeblich. Am Kap ankern viele Schiffe. Wir haben leichten Südost und 1 Knoten Strömung gegenan, alles easy. Der Felsen ragt direkt aus dem Meer 430 m hoch und fällt an beiden Seite steil ab. obendrauf ist noch eine große Kanone zu sehen.
In der Bucht von Algeciras ankern viele Schiffe die sich von kleineren Tankern betanken lassen. Das Ufer ist dicht bebaut. Die Landebahn verläuft quer zur Landzunge ins Mittelmeer und in die Bucht. Wir finden unsere Marina auf der spanischen Seite. Sie ist neu und nicht voll. Unser Platz liegt neben anderen Katamaranen.
Zum Flugplatz auf englischer Seite läuft man 10 Minuten. In den Ort La Linea zum Einkaufen vielleicht 15. Zum Strand können wir mit dem Tender fahren. Es herrscht starker Wind und Dennis zwei Tage lang Surfen. Am zweiten Tag wird uns die Luft aus dem Tender gelassen. Es bleibt unklar wie das geschehen konnte, denn Dieter war immer in der Nähe.
Die Steuerbordtoilette ist verstopft und es ist eine Schlauchprügelarie erforderlich, verbunden mit einer schönen Sauerei. Das Schiff wird aufgeräumt und geputzt. Wir finden ein nettes Clublokal für unser Captains Dinner. Dennis fliegt von Gibraltar und Mareen und Annette fliegen von Malaga nach Hause. Hier wird MiDi Cat nun überwintern. Zu den Kanarischen Insel hätten wir es nur schwer  geschafft und so haben wir dem preiswerteren Platz den Vorzug gegeben.

Die Absicht, Ende des Jahres über den Atlantik zu fahren, mußten wir aufgeben. Michael fühlt sich noch nicht sehr sicher und eine Atlantiküberquerung muß gut vorbereitet werden. Diese Aktion wäre jetzt zu hektisch. Wir hoffen, daß uns das nächste Jahr eine gute Gesundheit, ein funktionierendes Schiff und motivierte Mitsegler bescheert.


In diesem Jahr hat sich MiDi Cat von Gibraltar zu den Kanarischen Inseln bewegt.

Am 14. April haben wir uns in Potsdam getroffen und Bilder gezeigt und in Erinnerungen geschwelgt.

Vom 28.4. bis 12.5. waren wir in La Linea/Gibraltar. Das Schiff kam pünktlich am 30.5. aus dem Wasser und wir haben sogar erreicht, daß es am 4. Mai nach Erneuerung des Unterwasseranstrichs wieder ins Wasser gebracht wurde. Das ist bei einer Manana-Mentalität gar nicht so einfach.
Die CF Karte mit den neuen Plotterdaten wurde nicht akzeptiert. Die Plotter-SW mußte upgedatet werden, das war ein dreitägiges, zermürbendes Unterfangen. Der Empfang von Wetterdaten über Iridium mußte erprobt werden und funktionierte nicht auf Anhieb. Die Rettungsinsel wurde gewartet. Auch die Säuberung des Schiffes und kleinere Reparaturen waren zu Erledigen.
Die Reparatur des Radars ist durchgeführt worden. Es muß nun vor Ort noch erprobt weden.

 Vadder, Volkmar und Dieter sind in der Zeit vom 4.Juli bis 26.Juli von Gibraltar (Maria Alcaidesa) über Tarifa und PortoSanto nach Madeira gesegelt. Klaus mußte kurz vorher absagen, was natürlich sehr schade war und unser Durchführungsrisiko erhöhte. 3 Wochen für den Törn vorzusehen war sehr sinnvoll, denn es mußte auf Wetter, Tide und Zeithaushalt geachtet werden und sowohl in Gibraltar als auch auf Porto Santo und Madeira gab es viel zu sehen. Ganz abgesehen von den Tests, den Reparaturen und der Verproviantierung zu Begin der Reise.
Volkmar und Dieter kamen mit Easyjet direkt nach Gibraltar. Vadder kam etwas komfortabler mit Airberlin über Malaga und brachte einen Leihwagen mit, den wir auch zum Verproviantieren gut gebrauchen konnten.
Dieter hat bereits zu hause kontinuierlich das Wetter beobachtet. In der fraglichen Zeit war häufig der erwartete Nordost auf dem Atlantik zu sehen, aber es mußte natürlich vorher noch die Meerenge bewältigt werden.
Im allergünstigsten Fall hätte die Strecke in 3 Tagen geschafft werden können. Wir rechneten mit 4 Tagen +/- 1 Tag. Wir waren nicht sicher, welche Etmale wir erreichen würden. Wir wollten das Verkehrstrennungsgebiet in der Meerenge am Tage bei guter Sicht kreuzen und auch in Porto Santo bei Tageslicht ankommen.

Wir haben das Schiff ausführlich getestet. Das Radar funktionierte wieder. Wir haben die Rettungsinsel wieder befestigt und eine neue Genua montiert. Der Wechsel des Dieselvorfilters  bereitete unerwartete Schwieriegkeiten, weil viel Luft in die Zuleitung geriet. Wir konnten uns bei Lidl verproviantieren und uns die Festung Gibraltar ansehen.
Wir waren eine zusammengewürfelte Mannschaft mit wenig Erfahrung und mußten uns zunächst mit dem neuen Segel und den vorherrschenden Windverhältnissen vertraut machen. Der erste Segeltag in der Bucht von Algeciras war, vorsichtig ausgedrückt, nicht sehr erfolgreich. Am zweiten Tag versuchten wir die Straße von Gibraltar gegen Westwind aufzukreuzen. das trainierte gut, aber ist kaum möglich. So wie es ja in den verschiedenen Törnführern steht.
Wir sind dann bei Ostwind nach Tarifa gesegelt und haben hinter der Insel geankert. Gut, daß Dieter die Stelle schon kannte. Der Wind sprang wieder um, wir mußten den Ankerplatz wechseln und warteten nun auf gutes Abfahrts- und Ankunftswetter. Wetterwelt sagte Wind in Böen bis 31 kn und Wellen bis 3,50 voraus. Wir hofften auf etwas weniger. Kurzfristig auftauchender Seenebel hat uns zusätzlich beeindruckt.
Am Sonntag den 15. war es dann soweit. Wind aus nordost 5 - 6 Beaufort, in Böen 7. Wellen bis 2,50 m. Wir segelten erst nach Westen, kreuzten dann die Schiffahrtslinien, auf dennen sich in beide Richtungen ein Schiff an das nächste reihte und konnten dann in Höhe Kap Spartel auf Kurs gehen (252° über Grund). Zu diesem Zeitpunkt fiel das Radar wieder aus.
Unser Ziel war Porto Santo, wo das Haus von Kolumbus und der lange Strand lockten.
Die drei Nächte mit wenig Schlaf waren sehr anstrengend. Schlecht wurde uns auch. Wir segelten meistens mit 8 - 9 kn (manchmal 10). Die Wellen brachen sich hinter dem Schiff und liefen dann unter dem Schiff durch.Drei mal besuchten uns Delphine. Ihre Lust am Schwimmen und Springen haben uns begeistert.
Wir erreichten Porto Santo nach 80 Stunden um 16:30 Ortszeit. Am nächsten Tag konnten wir am Strand zu dem niedlichen kleinen Ort laufen. An der Kaimauer des Hafens mußten wir uns verewigen.

In Madeira wurden wir in der Marina Quinta do Lorde erwartet. Die Bucht von Abra haben wir von Land aus besichtigt. Madeira hat eine beeindruckende Landschaft. Die Straßen sind kurvig und steil. Busfahren erinnert an eine Achterbahn. Wir waren im Botanischen Garten, sind bis ans Ostende der Insel gewandert, haben Levadas gesucht und Manchico besichtigt. In Canical gab es das obligate Käptensdinner.
Es war ein spannender, anstrengender und unvergeßlicher Törn. Wer nicht losfährt, weiß nicht wie schön ankommen ist.
Für Madeira sind 4 Tage zu kurz. Man braucht einen Leihwagen, um die Insel zu erkunden.

Wir haben 576 nm mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,1 kn zurückgelegt.
Von Funchal sind wir mit Easyjet und  Airberlin wieder nach hause gekommen. Hin- und Rückflug haben 460 - 520 Euro gekostet. 

Vom 16. bis 28. August hat Michael mit seiner Crew (Stefan, Peter und Michael H.) das Schiff über Lanzarote und Fuerteventura nach Gran Canaria (Las Palmas)  gesegelt (270 nm). Sie hatten gutes Wetter und konnten gut baden.

Vom 12.10. bis 26.10. sind Dieter, Wolfgangang und Heidi mit Luigi und Barbara von Las Palmas nach Tenerifa (Santa Cruz), Lanzarote (Marina Rubicon) und nach Fuerteventura gesegelt.
Luigi hat phantastisch gekocht. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Bei unserem ersten Törn nach Santa Cruz waren wir zu schnell und mußten uns morgens um 6:00 Uhr im Dunkeln vorsichtig in den Hafen schleichen.
Barbara hatte nur eine Woche Zeit und ihr Flieger ging von Lanzarote. Als der Wind auf West drehte, nutzten wir die Chance für einen Trip nach Lanzarote. Wieder eine Nachtfahrt, an Gran Canaria vorbei. Wir kamen bei kräftigem Wind und starkem Regen nachmittags in Lanzarote an. Mit einem Leihwagen konnten wir eine Fahrt zur Jameos del Agua machen und den Strand von Papagayo besuchen, Barbara zum Flughafen bringen und auch das Haus von César Manrique (C. M. Foundation) und den Vulkanpark Timanfaya besichtigen. Ein Fischessen in El Golfo durfte nicht fehlen. Wir hätten gut noch einige Tage für weitere Kunstwerke von Manrique gebrauchen können.
Über die Insel Lobos und die Bucht Pozo Negro ging es zu unserem Ziel Gran Tarajal.

Im Moment seiner Abreise im Oktober hatte Dieter Wasser im Schiff entdeckt. Er war deshalb vom 6. bis 13.12. vor Ort um die Ursache zu ergründen. Carlos hatte in der Zwischenzeit das Schiff 3-fach vertäut.
Das eingedrungene Wasser war salzig, also nicht von der Dusche. Die Wasserpumpe war an der Welle undicht, was man bei einem Blick von oben in den Motorraum nicht gleich sehen konnte. Die Seewasserpumpe konnte ausgetauscht werden. Der örtliche Eisenwarenladen hatte die erforderlichen Reduzierstücke. Das Wetter war durchwachsen, aber Baden war noch gut möglich.
Gran Tarajal ist ein sympatischer kleiner Ort mit wenig Tourismus, aber guten Einkaufsmöglichkeiten. Der Ort hat einen großen schwarzen Strand mit einer Promenade und kleinen Lokalen. Früher wurden im Hafen einmal die Tomaten der Insel verladen. Das geschiet jetzt in Puerto Rosario. Die Fischer sind noch sehr aktiv und es gibt guten Ziegenkäse.


Wir sind dieses Jahr im Gebiet der Kanarischen Inseln geblieben. Eine Fahrt nach Rostock zum Internationalen Multihull Meeting im Juli wäre eine sehr große Aktion geworden. Mehrere Crews wären gerne 14 Tage mitgekommen, aber dann hätten die Crewwechsel örtlich und zeitlich genau festgelegt werden müssen, unabhängig vom Wetter. Eine kaum lösbare Aufgabe, wenn die Reise auch noch ein Genuß bleiben soll. Eine Diskussion hat ergeben: Wir werden nicht mehr weiter nach Süden fahren, sondern im Nordatlantik und später im Mittelmeer bleiben.

Michael war mit Onelia vom 21. bis 28.2. auf Fuerteventura und hat sich um das Boot gekümmert. Er hat ein neues Hecklicht und eine neue Fahne angebracht. 

Am 23.4. konnten sich die "MiDi Cat Segler" wieder in Potsdam im Segelclub von Andreas treffen. Andreas und seine Partnerin Simone hatten Kaffee und Kuchen organisiert und mit viel Liebe und Engagement ein herrliches Abendbufett gezaubert. Nochmal vielen Dank!
Dieter hat seinen Rohfilm vom Törn Gibraltar-Madeira gezeigt.
Vadder hat für das Schiff ein repariertes Türschloß und eine verbesserte Leselampe mitgebracht und vor allem seinen selbstentwickelten automatischen Kettenfädler vorgeführt. Den wollen wir denächst erproben!
 
Regina und Dieter haben vom 28.März bis 7. April auf dem Schiff gewohnt und Fuerteventura mit dem Auto erkundet. Sie sind jeden Tag zu einer anderen Landschaft gefahren, die Vielfältigkeit der Insel ist beeindruckend. Dieter konnte auch ein sehr schönes geschenktes Fahrad in Betrieb nehmen.
 
Der Cat hat, Dank der Betreuung von Charlos, einen schweren Frühjahrssturm ohne Schäden überstanden. Das hätte schief gehen können, denn mehrere Stege und Boote wurden erheblich beschädigt.
Ansonsten sind die Stadt und der Hafen Gran Tarajal sehr angenehm. Die Sanitäranlagen der Marina  wurden erneuert und sind nun tadellos. 

Im April und Mai haben Michael und Dieter die Wartungsarbeiten durchgeführt oder durchführen lassen.  Dieter kam am 28.4.und Michael am 30.4. Sie hofften auf ein Wetterfenster, um das Schiff nach Lanzarote segeln zu können, aber es herrschte die ganze Zeit ein mehr oder weniger starker Nordost. Das Schiff war für den 6.5. in der Werft der Marina Rubicon angemeldet, weil es auf Fuerteventura keinen Travellift ausreichender Größe gibt.
Der Start gestaltete sich schwierig, weil der Steuerbordmotor kein Kühlwasser bekam. Ein Gangbarmachen der Zuleitungsschläuche scheiterte und so wurde mit Schläuchen, Kupplungen und Anker vom Tender zur Beschwerung, eine notdürftige Wassereansaugleitung gebastelt. Die Schrauben waren sehr stark mit Muscheln bewachsen und mußten durch langwieriges Tauchen gesäubert werden. Auch der Speedsensor war zugewachsen.
Wir fuhren dann unter Motor in zwei Etappen über Porto Rosario zur Werft. Dieters Kenntnisse über den Hafen waren dabei nützlich.
Wir waren am Freitag, den 3. mittags in der Marina Rubicon und nahmen Kontakt zu Annette auf, die sich in der Nähe eingemietet hatte. Wir mieteten bei Cabrea ein Auto und machten Ausflüge zum Museum für moderne Kunst (San Jose) in Arecife, zum Haus von Cesar Manrique (Foundation) und nach Timanfaya. Fischessen in El Golfo durfte nicht fehlen.
Am Montag ging es dann in die Werft. Das Unterwasserschiff wurde gesäubert und neu gestrichen. Die Saildrives erhielten neues Öl und der Steuerbord-Drive auch neue Unterwasserdichtungen. Auf der Backbordseite haben wir die Dichtungen nicht ersetzt, weil dort unserer Meinung nach auf anderem Wege Wasser eindringt, aber außer "Saildrive ausbauen" haben wir wieder keinen Tip eines Wissenden gehört.
Der Seewasserschlauch und der Seewasserhahn auf der Steuerbordseite waren mit einer weißen, harten Sustanz (Salz und/oder Magnesium von der Opferanode) völlig zu. Der Seewasserhahn wurde von dem Mechaniker statt repariert, völlig zerstört. Wir bauten mit Baumarktteilen einen neuen Seewasseranschluß an den Saildrive.
Unsere Klage über einen springenden Magnetkurs, wurde vom Werftchef mit dem Einbau und der Justage einer neuen Magnetfeldsonde beantwortet. Wir hoffen nun, daß es das war. 

Vadder und Inge kamen am 7.5. nach Lanzarote. Dieter brachte Annette zum Flughafen und holte die beiden ab. Sie wohnten zunächst im gleichen Hotel, in dem auch Annette abgestiegen war.  Nach dem Werftaufenthalt (am 10.) kamen beide an Bord und wir segelten das Schiff mit passendem Wind nach Fuerteventura zurück und bekamen unseren alten Platz.

Unsere Fahrräder haben sich bewährt. Wir konnten in Las Payitas bei Cicar ein Auto mieten, welches später am Flughafen zurückgegeben werden konnte. Wir haben eine Fahrt zum Leuchtturm gemacht. Die Landschaft ist dort wirklich beeindruckend.
Dieter hat Michael am 14.5. zu Flughafen gebracht.
Zu Dritt sind Vadder, Inge und Dieter nach Süden gesegelt und haben eine sehr unruhige Nacht vor einer Urlaubsanlage in der Nähe der großen Düne verbracht. Der Wind kam aus nordwest über die Berge und die Wellen aus nordost über das Meer. Auf der Rückfahrt ist dann das Großfall gerissen. An der Bruchstelle konnten die Fasern wie Watte gezupft werden, unglaublich.
Zurück im Hafen, wurde Kontakt zu Carlos aufgenommen und er kam zusammen mit Rafael. Sie wollen in den Mast klettern und das Fall wieder einfädeln. Das muß vorbereitet werden und ist nun für Juli geplant. 

Dieter hat Vaddern und Inge am 18. zum Flugplatz gebracht und ist dann selbst am 19.5. wieder nach Hause geflogen. 

Am 7. Juli ist Dieter wieder nach Fuerteventura geflogen. Er mußte für den 2. Koffer für das neue Fall und zwei neue Festmacher 60 Euro extra bezahlen. Am 9. kamen Andreas und Simone und vorher sollte noch, wie verabredet, das neue Großfall eingezogen werden. Rafael kam aber nicht, er hatte in der Zwischenzeit die Überführung eines Schiffes übernommen.
Dieter hatte ein Auto gemietet und so konnte er Andreas und Simone von Flugplatz abholen. Abgeholt zu werden ist sehr angenehm, wenn man sich nicht so gut auskennt.
Dieter hat am nächsten Tag mit der Hilfe von den beiden das Fall (Dynema Light) eingefädelt. Die geplante Methode mit Gadinen-Blei-Band hat gut funktioniert.
Wir haben eingekauft und sind noch zum Paso del Risco, dem Strand der Surfer und nach Moro Jable gefahren, um mal den Hafen anzusehen. Fisch essen in La Pared durfte nicht fehlen. 
Wir wollten von Fuerteventura aus nach Gran Canaria und Tenerifa segeln. Ob auch La Palma angelaufen werden kann, war offen. Wir wollten ja nicht nur Segeln, sondern auch die Inseln erkunden.

Am nächsten Tag (11.7.) wurde das Lazy Bag repariert und der Tender in Gang gebracht. Wir sind dann nach einer Besichtigung von Pajara und Ajuy durch die Berge zum Flughafen gefahren, um Dennis abzuholen. Er kam aus Washington und sein Koffer war mal wieder nicht im Flugzeug. Abends Haben wir Routenplanungen gemacht.
Dennis versuchte mit den Airlines seinen Koffer zu lokalisieren und Andreas und Dieter kümmerten sich um den Außenborder, anfangs lief er nur im Leerlauf und versoff beim Gasgeben, später lief er nur mit Gas und ging im Leerlauf aus. Die Sonne schien sehr stark, so daß wir es dabei beließen.
Wir legten ab in Richtung Norden, um dem Koffer entgegen zu fahren und kamen bis Pozo Negro. Dennis brachte Andreas und Simone an Land. Auf der Rückfahrt ging ihm der Motor aus. Der Wind war kräftig und mit Paddeln kam er nicht voran. Eine freundliche einheimische Motorbootcrew mußßte ihn abschleppen.

In Puerto Rosario konnten wir tanken und den Koffer zum Schiff dirigieren. Wir durften für eine Nacht an der Außenseite des Hafenkais liegen, allerdings bei 2 m Tidenhub und ohne Leiter.
Am Morgen machten wir uns auf nach Moro Jable. Das war mit raumen Wind eine flotte Fahrt. Dennis wollte am Strand von Paso del Risco surfen. Dort herrschte aber ein so starker Landwind, daß wir dieses Unterfangen aufgeben mußten, weil der Außenborder nicht sicher einsetzbar war.
Wir segelten weiter bis Moro Jable und machten an einem Schwimmsteeg ohne Landverbindung fest. Andreas und Simone erkundeten die Stadt. Dennis ging Schwimmen und Dieter blieb an Bord.

Es ging früh weiter nach Las Palmas. Bei 30 kn Wind hatten wir Schwierigkeiten das Boot zum Segelsetzen gegen den Wind zu drehen. Bei raumen Wind und mäßiger Welle waren wir nachmittags in der Marina.
Am nächsten Tag machten wir eine Stadtrundfahrt, gingen Baden und Einkaufen. Die Schwimmleine des Rettungsringes war durch die UV-Strahlen morsch geworden und wurde ersetzt.
Wir mieteten ein Auto und besichtigten den Playa des Ingles und Maspalomas, dann Puerto de Mogan, fuhren in die Berge und über Arinaga (Fischrestaurant) zurück.
Das Wetter war regnerisch und es wurde starker Wind vorausgesagt, deshalb entschlossen wir uns, die Rückfahrt nach Fuerteventura zu verschieben. Das hieß für Dennis, er müßte dann in 2 Tagen fliegen. Wir verlängerten unseren Mietwagen.
In den beiden nächsten Tagen wurde Dennis von Andreas und Simone zum Surfen gefahren und  anschließend ging es an den Strand. Dieter blieb an Bord, nähte das Bimini und beschaffte ein neues Seil für den Traveller. 

Am 19. brachten wir Dennis zum Flughafen und waren alle der Meinung, daß die Zeit viel zu schnell vergangen war. Anschließend machten wir einen Ausflug in den Nordosten nach Terror und Arucas (Kathedrale).
Wir segelten früh los. Das Wetter war trübe, aber der Wind nicht allzu stark. Diesmal kam aber die Welle von vorn, so daß die Fahrt immer wieder mal abgebremst wurde. Es ging durch das Verkehrstrennungsgebiet und wir mußten mehreren Schiffen ausweichen.
Andreas findet die Hälfte eines Seilrades auf dem Schiff. Nach kurzer Umschau wurde klar, es ist die untere Hälfte des Rades für die Dirk und so haben wir ein neues Thema.
In der Mitte von Fuerte kam dann der Wind von vorn, wir legten die letzten Meilen unter Motor zurück und waren abends wieder an unserem alten Platz.

Der Montag war mit Schiff schrubben und Captains Dinner erfüllt. Dieter mußte noch mal in den Mast, um festzustellen, wie die Seilrolle erneuert werden könnte. Nach seinen Informationen, geht das eigentlich nur, wenn der Mastkopf demontiert ist.
Am 23. mußten Andreas und Simone wieder nach Hause. Dieter brachte sie zum Bus.
Die nächsten Tage vergingen mit Wäschereibesuchen, dem Besuch von Raffael, der Suche nach dem Kurzschluß im Boiler, der festen Installation eines besseren Cockpitlichtes, einer weiteren Bimininaht und der Reparatur der Gräting. Sie war zum Trocknen in die Sonne gestellt und über Nacht verschwunden. Dieter hat den ganzen Hafen abgesucht und auch die Seerettung informiert. Er hatte die Suche schon aufgegeben, da sieht er das Teil beim Nachbarn auf dem Deck liegen. Angeblich wäre es zu alt, um zu unserem Schiff zu gehören. Der Fall blieb mystisch, aber Dieter war glücklich.
Er besuchte noch die Mannschaft des Fountain Pajot Katamarans mit Trans-Ocean Flagge, der in der Werft überholt worden war. Er gehört Werner, der mit Raffael und Thierry auf ihm lebt.
Am 28. flog dann auch Dieter wieder nach Hause.

Vom 27.8. bis 10.9. war Michael mit seiner Crew (Stefan, Peter und Michael H.) zwischen den Inseln unterwegs. Sie waren in Las Palmas/G.C. und Santa Cruz/Teneriffa.
Er hat eine neue Dirk eingefädelt und einen neuen Vergaser für den Außenborder beschafft und montiert. Der Motor lief wieder rund, aber es sah so aus, als ob er manchmal kein Benzin bekommt. Es ist nichts kaputt gegangen. 

Am 27. Oktober sind Hans und Dieter von Bremen aus nach Fuerteventura geflogen und haben ein Auto gemietet. Am 28. haben die beiden dann Annette und am 29. Mareen zum Schiff geholt. Mareen konnte gerade dem Sturm in Hamburg entfliehen. Wir sind in Fuerteventura gesegelt und haben auch ein wenig Sightseeing betrieben. Wir hatten teilweise kräftigen Wind, sodaß wir einmal abbrechen mußten und einmal vernünftiger Weise nicht rausgefahren sind. Hans hat phantastische Aufnahmen mit seiner neuen Action-Kamera gemacht. Z. B. Dieter Unterwasser Schrauben putzend und Wellen surfend mit dem Kat (12 kn). Wir sind auch einmal genüßlich die Küste entlang gesegelt. Hans und Dieter flogen am 3.11. wieder zurück. Die beiden Frauen blieben noch ein paar Tage in Cala de Fueste.

In der Zeit vom 27. November bis zum 4. Dezember haben Michael und Dieter das Schiff von Gran Tarajal über Moro Jable nach Las Palmas gefahren, leider 10 Stunden unter Motor. Hans konnte aus Termingründen leider nicht mitkommen. In Las Palmas waren wir zunächst in dem Ausweichhafen Vela Latina, konnten uns dann aber späten in die Marina verholen. Dort wurde MiDi Cat jetzt erst mal bis zum Mai stationiert. Leider ist der Platz sehr exponiert und wir können nur hoffen, daß nichts schief läuft. Von der großen Schabenplage an den Stegen haben wir zu spät erfahren, sonst hätten wir eine andere Marina ausgesucht.Zur Vorbeugung haben wir ein Spray benutzt, vielleicht hift es.

Bein Aufräumen mußten wir feststellen, daß eine Sitzauflage fehlte. Wir haben eine neue bestellt.